Neue Normenverzeichnisse zur ATEX- und Druckgeräterichtlinie
Am 04.05.2013 wurden im Amtblatt der Europäischen Union 2013/C 128 die neuen Verzeichnisse der...
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PraxisSEMINAR: CE-Beauftragter
Modul 2: Der CE-Beauftragte in der Praxis
Steigen Sie direkt in dieses Modul 2 zur Ausbildung zum CE-Beauftragten ein, wenn Sie:
- Modul 1 bereits besucht haben oder
- die Inhalte aus Modul 1 bereits anderweitig erworben haben.
In Modul 2 lernen Sie
- die Rolle und Aufgaben sowie die erforderlichen Kompetenzen eines CE-Beauftragten kennen
- die kritischen Erfolgsfaktoren zu beherrschen und wissen so, woran andere CE-Beauftragte oft scheitern
- welche Zusammenhänge zwischen CE und Qualitätsmanagement bestehen und wie Sie diese beeinflussen
- wie Sie auf wenigen Seiten ein perfektes CE-Umsetzungskonzept für Ihr Unternehmen erstellen
- wie Sie als CE-Beauftragter die Rolle als „Compliance Manager“ ausfüllen
Thema
Viele Unternehmen haben bereits einen CE-Beauftragten installiert oder eine Person aus dem Qualitätsmanagement sorgt dafür, dass die gesetzlichen Bestimmungen bei der Herstellung von Maschinen und Anlagen eingehalten werden.
Das gelernte Wissen im Unternehmen umzusetzen erweist sich aber oft als schwierig. Elementare Unternehmensziele werden trotz aufwändiger Maßnahmen nicht erreicht. Im Reklamations- oder Schadensfall erweisen sich die gewählten Vorgehensweisen in vielen Fällen als nicht wirkungsvoll, teilweise mit fatalen Folgen:
- Kunden behalten hohe (Rest-)Zahlungen zurück,
- Versicherungen verweigern die Deckung,
- Aufträge gehen an Wettbewerber verloren, da Kunden der sicherheitstechnischen Planungsqualität nicht vertrauen,
- durch Sublieferanten verursachte Schadenersatzzahlungen können im Regressweg nicht geltend gemacht werden,
- ...
Die Gründe dafür liegen häufig nicht in der mangelnden fachlichen Kompetenz im Unternehmen. Es scheitert viel mehr daran, dass die Unternehmensprozesse nicht durchgängig und vor allem nicht nachhaltig eingehalten werden.
Programm 1.Tag (Auszug)
- Die (zwei) Rollen des/der CE-Beauftragten: im Unternehmen/ in Projekten Wer wofür zuständig ist – Wer wofür nicht verant wortlich gemacht werden kann.
- Der CE-Beauftragte als Compliance-Manager bzw. "Versicherer" der Geschäftsleitung.
- Wichtig: Richtig delegieren: Die wichtige Rolle der Stellenbeschreibung bzw. des Arbeitsvertrages.
- Warum die sicherheitstechnische Konzeption nach „Bestem Wissen und Gewissen“ häufig nicht ausreicht.
- Wissenswertes bei der Anwendung von Normen. Optimale Organisation des Normenwesens im Unternehmen.
- Checkliste zur Ermittlung des Wissensbedarfs in den Abteilungen.
- Informations-Overload vermeiden – kompakte und gezielte Wissensgewinnung
- Schwierigkeiten von Dokumentationsverantwortlichen in der Praxis.
- Können Käufer auf das CE-Zeichen vertrauen? Warum auf Abnahmen in vielen Fällen nicht verzichtet werden kann.
Programm 2. Tag (Auszug)
- Zwei Seiten aus EN ISO 12100 ersetzen umfangreiche CE-Umsetzungskonzepte
- Zusammenhänge der CE-Kennzeichnung zu EN ISO 9001 - bewährte Strukturen nützen!
- Der Workflow im Produktentstehungsprozess – vor allem an den Schnittstellen im Anlagenbau
- Die projektbegleitende Dokumentation als Kommunikationsmittel effizient nutzen.
- Die wichtige Bedeutung der Lieferantenbewertung und Lieferantenauditierung – vor allem im Anlagenbau
- Prozessbeschreibung der einzelnen Abteilungen in Anlehnung an die Forderungen aus der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG, EN ISO 12100, EN ISO 13849-1 und -2.
- Non Conformance Costs vermeiden.
- Die nächsten Schritte: Mit welchen Barrieren bei der Umsetzung im Unternehmen zu rechnen ist und wie diesen begegnet werden kann.
Jeder Teilnehmer erhält eine ausführliche Seminardokumentation in Form eines Handbuchs mit den Seminarfolien und ergänzenden Informationen sowie diverse Checklisten im Format Word/Excel. Zum Abschluss erhält jeder Teilnehmer ein IBF-Teilnehmerzertifikat.
Speziell für
- Angesprochen sind Personen, die bereits Vorkenntnisse besitzen, zum Beispiel aus dem Basisseminars „Effiziente CE-Kennzeichnung von Maschinen und Anlagen“.
- Sie sind CE-Beauftragter Ihres Unternehmens oder auf Projektebene bzw. sollen die Rolle in Zukunft übernehmen.
- QM-Beauftragte oder Compliance Manager aus Maschinen-, Anlagen- oder Steuerungsbauunternehmen, die in Zukunft auch für die sicherheitstechnische Qualität der Erzeugnisse die organisatorische Verantwortung übernehmen.
Die Referenten
![]() | Ing. Walter Konrader Seit 1995 im Bereich Arbeitsschutz und Qualitätssicherung als Berater tätig, unterstützt Unternehmen seit 1997 bei der möglichst effizienten CE-Kennzeichnung von Maschinen und Anlagen, seit 2002 Partner von IBF im Bereich Training und Support |
| oder | |
![]() | Ing. Helmut Frick Geschäftsführer der IBF GmbH, seit 1994 spezialisiert auf Fragen der CE-Kennzeichnung von Maschinen und Anlagen, Projektleiter des Softwaresystems „Safexpert", zuvor 7 Jahre im Bereich Konstruktion / Steuerungsbau in der Investitionsgüterindustrie tätig. Fachreferent in zahlreichen Seminaren und Konferenzen zur Maschinensicherheit. |
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Rechtsanwalt Dr. Thomas Wilrich Selbstständiger Fachanwalt mit Tätigkeitsschwerpunkten in den Bereichen Produktsicherheit, Produkt- und Instruktionshaftung, Arbeitsschutz- und Betriebssicherheit sowie die dazu gehörigen Fragen der Unternehmensorganisation und der Vertragsgestaltung. An der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen der Hochschule München zuständig für Wirtschaftsprivatrecht, Arbeitsrecht und Technikrecht. Fachbuchautor zum Produktsicherheitsgesetz (ProdSG), Arbeitsschutzmanagement und Unfallversicherungs- und Haftungsrecht. |
![]() | Dipl.-Ing. Dirk Schlitt EH&S-Referent bei Siemens AG, Drive Technologies Division, vormals bei Dematic GmbH & Co. KG mehrere Jahre verantwortlich für die Einführung und Umsetzung eines standardisierten Prozesses zur CE-Kennzeichnung für Komponenten und Anlagen der Fördertechnik. Referententätigkeiten für Schulungen und Seminare auf dem Gebiet der CE-Kennzeichnung von Maschinen und Anlagen. Ausgebildeter Auditor in den Managementsystemen Umwelt und Arbeitsschutz |
Teilnehmermeinungen
Seminar "CE-Beauftragter in der Praxis" (Modul 2)
Zeiten
- 1. Tag: 09:00-16.30 Uhr
- 2. Tag: 08:30-16:00 Uhr
Teilnahmegebühr
- Preisstufe 1: € 1.290,-
- Preisstufe 2: € 1.190,- (für Teilnehmer, die bereits Modul 1 besucht haben)
Die Teilnahmegebühr versteht sich zzgl. Mwst. und enthält die o. a. Seminarunterlagen, die Pausen- und Erfrischungsgetränke sowie das Mittagsmenü.
Weitere Informationen
Nützen Sie die Möglichkeit der unverbindlichen Vorabreservierung.
Für die Beantwortung weiterer Fragen stehen wir gerne zu Ihrer Verfügung. Rufen Sie uns einfach an oder senden Sie uns ein E-Mail.
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